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Was sind eigentlich GIFs?

Schon in der Frühzeit des Internets bestand ein hoher Bedarf an einem Bildformat, das in guter Qualität Bilder für eine schnelle Übertragung komprimieren konnte, wobei Fotos noch nicht digitaler Standard waren, sondern eher ClipArts für Drucksachen und einfache Browserdarstellung.
Bitmaps, also nicht-vektorielle Bilder, haben einen hohen Speicherplatzbedarf und sind daher bei den begrenzten Datenübertragungszeiten der damaligen Zeit, in der Volumen- und Zeittarife der Standard waren, und nicht Flatrates, ein Kostenfaktor.

Aus dieser Notwendigkeit hat der damals größte Diensteanbieter CompuServe das GIF (Graphics Interchangeble Format) entwickelt, das nicht nur dank des sehr effektiven Lempel-Ziv-Welch-Kompressionsalgorithmus’ ein kompaktes Dateiformat für Bilder mit bis zu 256 Farben oder Graustufen darstellt, sondern auch mehrere Bilder beinhalten kann, die dann bei der Darstellung als Animation umgesetzt werden können.

Vor der Einführung von Gifs gab es nur die Lauflängen-Kodierung für Bitmap-Bilder (RLE), deren Kompressionsrate unverhältnismäßig schlechtere Ergebnisse erzielte.
Somit waren nicht nur Zeichnungen und Schwarzweiß-Fotografien auf einmal günstig auszutauschen und darzustellen, sondern auch kleine Cartoons und Filmchen.

Da der LZW-Algorithmus für solche Daten bis heute gute Kompressionsergebnisse erzielt und sich GIF als Format sehr schnell zu einem wirklichen Internetstandard enwickelte, gehören Gifs bis heute zu den beliebtesten Bildern, neben Bildern in JPEG/JFIF- und reinen Bitmap-Formaten (BMP).

Erstellt am: 01.02.2012 um 17:00 Uhr - Kategorie(n): Cliparts, Gifs, Gifs.de

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